wildrosenrot 

Sozialkompetenz und Prävention für Mädchen und Frauen,  Schule und soziales Umfeld

Jahresgruppe für Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen

Ich bin seit 1981 im Bereich der Förderhilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen tätig und biete neben integrativen Seminaren auch speziell auf Menschen mit Beeinträchtigungen zugeschnittene Seminare an.

Eine durchgehende Wahrnehmung in diesemArbeitsbereich ist
 der enge soziale Bewegungsradius„andersfähiger Menschen“. 
Geistige und körperlicheBeeinträchtigungen werden häufig 
mit der Ausgrenzungaus sozialen Kontakten beantwortet. 
Jenseits derWohnheime oder der familiären Betreuung
 findetwenig Begegnung statt.

Wenn soziale Lebensräume eng werden, gehen Menschen Bindungen ein, 
die nur zum Teil freiwillig sind. 
Spannungen besitzen ob der sozialen„Zwangsnähe“ eine andere Brisanz.
Prägend und verunsichernd ist für viele Menschen mit Beeiträchtigung 
zudem die Überängstlichkeit der eigenen Eltern.

Erwartungshaltungen, der Umgang mit Nähe und  die soziale Gettoisierung bieten Grenzverletzungen Raum. 
Eine Umwelt, die dem Kontakt mit geistig beeinträchtigten Mitmenschen immer noch ausweicht, verunsichert. 
Eine verminderte Fähigkeit, sich verbal auszudrücken und das körperliche und geistige Defizit erschweren 
bei emotionalen und körperlichen Verletzungen das Setzen klarer Signale und Grenzen.

Eine sinnvolle Stärkung sollte sowohl die Lebensumstände als auch die besonderen Fähigkeiten und Einschränkungen beeinträchtigter Menschen berücksichtigen, deshalb ist die Art und Weise der Wissensvermittlung ebenso wichtig wie der eigentliche Lerninhalt.