wildrosenrot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sexualpädagogische Handlungskompetenz

 

„Sexualität und Aufklärungsarbeit mit Kindern“

 

Kindliche Sexualität ist nicht nur Geschlechtverkehr, sondern umfasst körperliche, biologische, psychosoziale und emotionale Aspekte und ist eine wichtige Form der Lebensäußerung und Lebensbejahung.

 

Sexualität findet in allen Lebensphasen statt, sie ist eine Lebensenergie, die

sich auf der Emotions- und auf der Empfindungsebene verankert und ausdrückt.

Sexualität entwickelt und ändert sich ein Leben lang.

„Sie besitzt viele Ausdrucksmöglichkeiten: Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Lust, Geborgenheit, Leidenschaft, Erotik, aber auch das Bedürfnis nach Fürsorge

und Liebe.“(Christa Wanzeck-Sielert)

 

Sexuelle Entwicklung ist ein wichtiges Moment der Kommunikation und des Selbstausdrucks.

 

Sie hat einen hohen Stellenwert im Selbstfindungs- und Entwicklungsprozess des Menschen, sie bietet den besten Schutz vor körperlichen und emotionalen Grenzverletzungen und hat leider noch immer wenig Raum im alltäglichen Lebenszusammenhang von Kindern.

 

Gute sexuelle Aufklärung hängt immanent mit den eigenen Erfahrungen zusammen, mit den selbst erlebten Grenzen und Räumen, mit den persönlichen Gefühlen von Scham und Freude der jeweiligen Erzieher/innen in den Einrichtungen.

 

Um angemessen unterschiedlichste sexualpädagogische Situationen meistern zu können, benötigen Erzieher/innen sexualpädagogische Handlungskompetenz.

 

Sexualpädagogische Handlungskompetenz kann mit Hilfe des  eigenen  „Persönlichkeitslernens“, der Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie,gesellschaftlichen Normen und Werten, sexuellen Verhaltensweisen und Einstellungen erlangt werden.

 

Wie kann für Kinder Raum geschaffen werden, Sexualität in all ihren Facetten zu begreifen, sie in Achtsamkeit und Respekt zu entdecken und zu entwickeln, sie loszulösen von der engen Definition von Geschlecht und Genitalität?

 

Wie kann eine Sprache gefunden werden, um Kindern Körper, Gefühl und sexuelle Entwicklung erfahrbar zu machen?

 

Und wie zum Beispiel kann für Erzieher/innen der Transfer eines Aufklärungskonzeptes von körperbezogener sexueller Aufklärung und Prävention hin zu ganzheitlicher, lebendiger und wacher Entwicklung und Entfaltung des persönlichen sexuellen Raumes aussehen?

 

Wie kann dann in Einrichtungen im nächsten Schritt die Integration und die Mitarbeit der Eltern gefördert und unterstützt werden?

 

Folgerichtig bedeutet dies, dass der erste Schritt der Entwicklung einer sexualpädagogischen Kompetenz im eigenen biographischen Lernen der jeweiligen Mitarbeiter/innen in den Bildungseinrichtungen liegt, denn nichts prägt den Umgang mit dem Thema Sexualität mehr als die eigenen Erfahrungen, Erfahrungen von Grenzen und Grenzverletzungen, Erleben von Scham und positivem Körpergefühl von Werten und Abwertungen.

 

Eine gelungene Biographiearbeit stärkt die Toleranz für Unterschiedlichkeiten zwischen den Erzieher/innen, befähigt zu einem sicheren Standpunkt gegenüber den    Eltern und den Kindern und vermittelt den Kindern eine thematische Sicherheit, die Raum für Entwicklung einer sexuellen Identität und Integrität  lässt auch wenn diese durch das Elternhaus manchmal nicht gegeben scheint.

 

Supervisorische Beratungseinheiten und Einzelfallbesprechungen begleiten die Fortbildung nach Wunsch und sichern Nachhaltigkeit.

 

 

 

Das zeitliche Kontingent umfasst für dieses Bildungsangebot zwei Seminartage

a 8 Unterrichtsstunden plus Supervision/Einzelfallbesprechungen.

 

Auf Wunsch kann das Angebot inhaltlich und zeitlich durch eigene Themenschwerpunkte erweitert und/oder in seiner jeweiligen Gewichtung verändert werden.

 

Das Honorar für die Fortbildung beträgt 160.-€ pro Teilnehmer/in.

Die Mindestteilnehmer/innenzahl beträgt 16 Personen.

Die Höchstteilnehmer/innenzahl liegt nach Absprache bei 30 Personen.

Supervision/Einzelfallbesprechungen werden bei 3 Unterrichtsstunden mit 285.-€ berechnet.

 

 

 

 

 

wildrosenrot